Archive for September 2011


“Der beste Mann von Paris”

September 30th, 2011 — 8:24am

Tilda Swinton trägt seine Mode, Karl Lagerfeld würde sich ihn als Nachfolger bei Chanel wünschen: Haider Ackermann. Typisch für seine Entwürfe sind schwere Seidentafte in Edelsteinfarben. Der britische “Telegraph” befand seine jüngste Show (Hosenanzüge!) für die wichtigste der Pariser Modewoche. Zuvor traf Tillmann Prüfer traf den 1971 in Kolumbien geborenen Designer in Paris. “Seine Entwürfe orientieren sich nicht an Trends, nicht am Markt, nicht an einer gesellschaftlichen Vision”, so der Style-Director ZEITmagazins. Mein Lieblingssatz: “Dass es in seinem Leben ansonsten ziemlich hektisch zugeht, verrät nur der Ketchup, der in seinem Oberlippenbart klebt.” Hier geht’s zum Artikel!




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Must-Have

September 29th, 2011 — 12:44pm

Nicht die Zigarette – das ausgewaschene Jeanshemd! Dazu passt ein femininer Rock aus Spitze – solche Kombis nennt man jetzt “Texture-Blocking”. Accessoires: Classic Box Bag von Celine, Armänder und sommerliche Restbräune.

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Trendfarbe

September 29th, 2011 — 12:34pm

Gelb. Punkt.

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Girl’s Night

September 29th, 2011 — 6:39am

Der Herbst beginnt mild, aber die Nächte sind schon ziemlich eisig. Ohne Lala Berlin kann ich mir die kalte Jahreszeit nicht vorstellen. Ich brauch’ ganz dringend ein neues Kaschmirfähnchen. So eins wie das hier! Heute abend treffe ich erst einmal zwei meiner liebsten Freundinnen, Antonia und Valerie, zum Essen. Zu diesem Anlaß führe ich einen Pulli namens “Alan” und einen Vintage-Schatz von Chanel aus. Ihr seht: Ich will versuchen, in Zukunft mehr eigene Bilder auf diesem Blog zu zeigen. Allerdings sehe ich auf meinen Fotos bislang immer wie ein verschollenes Mitglied der “Weather Girls” aus. Ich muss also noch ein bisschen üben…

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Hmong

September 28th, 2011 — 2:43pm

Erst New York, dann Mailand, jetzt Paris: Es ist Fashion Week, dass bedeutet ich lebe auf Style.com und gerate täglich in einen Bilder-Rausch. Mein rechtes Augenlid beginnt schon zu zucken. Dieses Foto von einem “Hmong-Rock” und passender Tasche hat bei mir gestern Nacht ein “Peng!” ausgelöst.

An dieser Stelle gilt es auf das Label Thu Thu hinzuweisen. Die letzte Ausgabe der INSTYLE war voll mit den Designs der gebürtigen Vietnamesin Duong Nguyen, die an der Berliner ESMOD studierte. Boutiquen wie Browns Focus in London, Jades in Düsseldorf oder das Cabinet haben fleißig ihre Kollektion geordert.

Die Newcomerin entwirft moderne Kleidungsstücke aus traditionellen Stickerei-Stoffen (“Sapa”), die aus Nord-Vietnam stammen. Hergestellt werden sie vom Volk der Hmong, das in den Wälder und Bergen lebt. Die Frauen fertigen die bunten Stoffe zum Beispiel anläßlich der Geburt eines Kindes an. Familie ist die wichtigste Institution im Leben der Hmong. „Eine Familie zu haben bedeutet glücklich zu sein. Keine zu haben, bedeutet verloren zu sein”, so ein Sprichwort. Kein Wunder, dass man sich so viel Mühe beim Sticken gibt

Duong Nguyen lässt aus den textilen Kunstwerken ihrer Heimat feminine Biker-Jacken, Patchwork-Jeans oder Leo-Blusen mit Zierborten entstehen, die perfekt zum anhaltenden Mustermix-Trend passen.

Das US-Label Elliot Mann fertigt aus Sapa-Stoffen dagegen Handtaschen, die in diesem Sommer total begehrt waren. Mein Tipp: Auf Ebay findet man unter dem Suchwort “Hmong” oder “Hill Tribe” ähnliche Accessoires, Röcke, Schuhe, …. Ich habe so eine spitzenmäßige Tasche für meine Yoga-Matte gefunden.

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Ich packe meinen Koffer…

September 28th, 2011 — 10:03am

Gerade habe ich behauptet, Schlange wäre nichts für mich und dann finde ich in meinem Schrank eine pinkfarbene Clutch – aus Pythonleder! Nun muss ich bald Koffer packen, u.a. für eine Hochzeit in Griechenland, einen Business-Trip nach Indien und einen Surf-Urlaub in Indonesien. Ist jawohl klar, was mit auf die Reise kommt, oder
Die Jeans ist von Victoria Beckham (Modell “Zip Skinny”), der apfelgrüne Bikini von Tara Matthews, die bunten Armbänder von meinem Schmucklabel vonhey. Der Elfenbein-Armreif ist ein Erbstück von meiner Tante Bambi und die pinke Tasche habe ich letztes Jahr auf Bali erstanden und bis dato noch nie ausgeführt. Damit ist jetzt Schluß, immerhin gibt es eine ähnliche Tasche von Celine, siehe VOGUE Paris. Ha!


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Féline

September 27th, 2011 — 12:40pm

Mag ja sein, dass Python im Trend liegt. Mir ist Leo lieber. Das gilt für alle Zeiten. Zu sagen, dass ich diese Sandalen gut finde, wäre untertrieben. Bis jetzt ist es mir nicht gelungen, herauszufinden von welchem Designer oder Marke sie stammen. In den Kommentaren bei “The Sartorialist” hieß es, die Dinger seien von Alaia, aber das kann ich mir nicht vorstellen. Das Foto ist während der New Yorker Fashion Week am 13. September entstanden, aber ich finde keinen Hinweis auf eine bestimmte Show. Michael Kors? Tory Burch? J.Crew? Sackzement! Ich suche weiter…

 

 

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Carine Roitfeld: Agent Provocateuse

September 27th, 2011 — 7:44am

+++ Vogue.co.uk berichtet am 29.09., dass Carine Roitfeld nächstes Jahr im September ein englischsprachiges Magazin auf den Markt bringen will, das vier Mal im Jahr erscheinen soll. Eigentlich habe sie von einem Online-Magazin geträumt, aber das wäre zu kostspielig geworden, so Roitfeld in einem Interview mit L’Express. Der Titel für ihr neues Heft steht noch nicht fest. +++

Am Samstag, den 1. Oktober, signiert Carine Roitfeld während der Pariser Modewoche von 15 bis 16 Uhr ihr Buch “Irreverent” (dt. “Respektlos”) bei Colette. Auf knapp 370 Seiten läßt die ehemalige Chefredakteurin der VOGUE Paris ihre 30-jährige Karriere anhand von Familienfotos, Mode-Shoots und Notizen Revue passieren

Zu ihren Coups zählt auch die Strecke “The Butcher”, die zusammen mit Mario Testino und Eva Herzigova entstand und 1997 in dem britischen Magazin The Face veröffentlicht wurde.

Passend zu “Irreverent” und dem Tamtam um dieses Coffeetable-Book wird die “Tom Ford x Carine Bag” vorgestellt. Den Designer und gebürtige Pariserin verbindet eine lange Freundschaft. Als Tom Ford 1994 Kreativdirektor bei Gucci wurde, engagierte er Carine als Stylistin. Das Duo verpasste dem vom G bis zum i eingestaubten Traditionshaus ein neues wildes Image und prägte den “Porno Chic”. Man denke an die von Mario Testino inszenierte Werbekampagne mit einem weiblichen Model, dessen Schamhaare in Form des Firmenlogos gestutzt waren.

Wie dem auch sei, eine lederne Hommage von Tom Ford an seine Muse scheint überfällig. Dabei hasst Carine Roitfeld Handtaschen. Das erklärte sie zumindest in einem “Telegraph“-Interview im Jahre 2005. Der Artikel war Grundlage für ein Portrait, das ich im Rahmen meiner Masterthesis geschrieben haben. Der Titel lautete “Die Frau ohne Tasche”. Carine Roitfeld trug bei den Fashion Shows nie eine Tasche bei sich, nicht nur um die Hände frei zu haben, sondern als Zeichen ihrer modejournalistischen Unbestechlichkeit. Zumindest habe ich das damals behauptet.

Jetzt darf sich Carine zu einer It-Bag bekennen. Ihr texanischer Freund hat für sie eine Tasche entworfen und wie der Name andeutet, durfte die Muse beim Entwurf mitmischen. Hingucker ist der goldene Bügel-Verschluß. Sieht aus wie eine Mini-Handschelle. Der Henkelriemen erinnert mich an eine Analkette – soviel zum Thema “Porno Chic”. Die “Tom Ford x Carine Bag” ist ab sofort im Onlineshop von Colette erhältlich. Und, man ahnt es schon, auch der Preis ist unanständig.

Das Buch “Irreverent” ist im Vergleich zu dem Accessoire um ein vielfaches günstiger und erscheint am 18. Oktober (Rizzoli Verlag, ca. 67 Euro). Das “New York Magazine” gurrte vorab: “…a beautifully presented mix of collaged images, notes, Carine’s personal photos…”Die Investion dürfte sich lohnen, zumal Texte von “Purple“-Chef Olivier Zahm sowie Cathy Horyn, der Modekritikerin der New York Times, darin zu lesen sind.

PPS: Kennt ihr schon “I want to be a Roitfeld“? Dabei handelt es sich um eine Art Stalker-Blog, der das Leben des gesamten Roitfeld-Restoin-Clans dokumentiert. Schließlich ist Carines Tochter Julia Restoin Roitfeld selbst ein A-Promi, während ihr Bruder Vladimir in Kunst macht und mit der italienischen Editorialista und Ex-Dolce & Gabbana-Model Giovanna Battaglia, heute Modechefin von L’Uomo VOGUE, liiert ist.

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Nina Peter Hautnah

September 26th, 2011 — 7:00am

Vor kurzem durfte ich ein Interview mit Nina Peter machen. (Ich habe mich leider nicht getraut zu fragen, welches Shampoo sie benutzt oder wie ihr Friseur heißt!) Diese Woche eröffnet in Wien der erste “Nina Peter Hautnah”-Shop, wo man die Handschuhe und Taschen des gleichnamigen Labels kaufen kann.

Die Frau von Techno-DJ Sven Väth ist nicht nur sehr nett, sondern hat ein Händchen für ausgefallene Materialien. Für die Entwürfe, die zusammen mit dem Designer Gregor Pirouzi entstehen, arbeitet sie zum Beispiel mit Pythonleder, Ziegennappa oder Straußenbein, außerdem Fisch- und Lackleder. Ich habe sie mir live im Showroom der Berliner Agentur PRAG PR angeschaut und war von der Haptik begeistert. Außen softes Leder, innen sind die Handschuhe mit Kaschmir oder Seide gefüttert.

Zur Kundschaft zählen Victoria Beckham, Rihanna und Lady Gaga (trägt in ihrem Video “The Edge of Glory” ein Paar Nieten-Handschuhe) und Karl Lagerfeld (“Ich bin nicht so sehr für Kontakt”). Kate Moss besitzt eine schwarze Python-Clutch von Nina Peter, die sie u.a. zu der Beerdigung von Alexander McQueen im Februar 2010 begleitete. Typisch Nina Peter sind Kurzhandschuhe mit Nieten. Das folgende Modell stammt aus der Sommer-Kollektion. Die Farbkombination aus Schweinchenrosa und Metallic-Grün finde ich spannend.

Zu gerne würde ich mir den Shop (Adresse: Kärntner Durchgang 10, 1010 Wien)  bald einmal anschauen. Vielleicht würde ich ein Paar Handschuhe kaufen, wohl eher aber solche Pulswärmer mit Daumenschlitz oder eine Clutch à la Kate Moss. Die Tasche kann man aufklappen, darunter verbirgt sich ein Reißverschluss.

 

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Isabel Marant und der Pariser Chic

September 25th, 2011 — 5:35pm

Blake Lively, Alexa Chung, Victoria Beckham, Kate Bosworth, Rachel Bilson, … (ich muss Luft holen)…, Kate Moss, Jessica Alba, Katie Holmes, Heidi Klum, Claudia Schiffer, Caroline Sieber und Sylvie van der Vaart – ALLE tragen Isabel Marant. Aber noch viel interessanter ist, wie sich Isabel Marant kleidet. Und was weiß man eigentlich über sie? Wenig, ich zumindest. Die Designerin wurde am 12. April 1967 in Boulogne-Billancourt geboren. Ihre Mutter ist deutsch, der Vater Franzose. Mit 15 bekam Isabel eine Nähmaschine geschenkt, nach der Schule studierte sie am Studio Bercot in Paris. Anschließend arbeitete Marant für Yamamoto, Chloe und Martine Sitbon. 1989 gründete sie eine Accessoire-Linie, seit 1994 entwirft sie unter dem Namen “Isabel Marant“. Die Zweitlinie, Etoile, kam im Jahre 2000 auf den Markt. Keine andere Mode steht so sehr für Pariser Chic mit dem “Je ne sais quoi”, also dem gewissen Etwas. Ihr Mann ist der Handtaschen-Designer Jerome Dreyfuß. Ein ausführliches Interview liest man im “Intermission Magazine“.

In einem Interview mit W verriet Isabel Marant mehr über ihren persönlichen Stil:

Tägliche Uniform: Kordjeans, ein Color-Block-Leinen-T-shirts aus meiner Frühjahrs-Kollektion und ein schönes Paar High Heels. (Liebe Frau Marant: Ich hätte gerne “Poppy”, den schwarzen Wildleder-Pumps in Größe 40.)

Feinschliff: Ich trage viele bunte feine Armbänder (vielleicht solche?) und ich liebe kleine Ringe und die Piaget-Uhr von meinem Vater.

Ausgeh-Look: Ich liebe es, sehr kurze Kleider zu tragen oder ein übergroßes Jackett und ein Paar High Heels. Etwas, das super-feminin und sexy ist. Dem setze ich ein maskulines Kleidungsstück entgegen.

Greatest Hits: Ein übergroßes Männer-Jackett, ein Paar Stiefel aus meiner letzten Winter-Kollektion und Lapislazuli-Armbänder. Ich kann mir ein Leben nicht ohne meine Caban-Jacke von Martin Margiela und meine so reizende Vintage-Bluse vorstellen.

Stil-Ikone: Serge Gainsbourg.

Im “T Magazine” waren kürzlich Fotos von ihrem Häuschen (“Le Shack”) in Fontainebleau zu bewundern, wo sie mit ihrem Mann Jerome Dreyfuß und den gemeinsamen Kindern die Wochenenden verbringt. Quelle Idylle!

Caroline Blomst durfte Backstage bei der Fashionshow für die aktuelle Herbst/Winter mit dabei sein. Die Bienenwaben-Pullis sind der Hit. All time favourite bleibt die Kampagne Herbst/Winter 2010 mit Kate Moss und dem gestreiften Mohair-Pullover sowie den bereits schon erwähnten “Poppy”-Pumps.

 

 

 

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