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5 schnelle Geheimtipps: Meine Lieblings-Adressen in Amsterdam

Flori und ich fahren jedes Jahr im Januar in eine andere Stadt. Das ist unser “Wir sind ja so verliebt”-Ritual, bei dem es nur um uns geht. Bislang waren wir in Kopenhagen, Barcelona und Venedig. Vergangenes Wochenende haben wir uns Amsterdam angeschaut und sind richtig verknallt. Was für eine schöne Stadt!

Das sind meine 5 Lieblings-Adressen in Amsterdam:

  1. The Weavery Bed & Breakfast

    Ein zauberhaftes B&B in Top-Lage, mit hochwertiger und gemütlicher Ausstattung und einer Gastgeberin, die nicht nur die besten Sightseeing-Tipps auf Lager hat und euch einen Tisch in jedem Wunsch-Restaurant klar macht, sondern unglaublich lecker backt und in ihrem Schlafzimmer die schönsten marokkanischen Teppiche lagert, die sie zusammen mit ihrem Mann Driss in Marokko weben lässt und über einen eigenen Onlineshop verkauft. Ein Interview mit Betty Abaouz lest ihr im Laufe der Woche auf Alexa Peng! Wir haben in “The Suite” unter dem Dach geschlafen. Super für Paare, auch mit Kind oder eine eingespielte Mädelsgruppe. Die steile Treppe hinauf in dieses Kleinod mit privater Dachterrasse wird man nie wieder in seinem Leben vergessen, versprochen.

  2. CT Coffee & Coconuts

    Ein Tipp sowohl von Betty als auch meiner Freundin und Amsterdam-Expertin Okka Rohd (hier lest ihr ihre Tipps). Die Gründer sind zwei Surfer – klar, dass ich da sofort hinrennen muss. Wir haben Pancakes mit Kokosnussschlagsahne, Omelette und Burrito gefrühstückt. Dazu 4x Cappuccino XL zum Wachwerden. Schöner Laden, auch mit Kindern oder in einer größeren Gruppe, denn das Café war früher ein Theater und bietet viel Platz.

  3. Anna + Nina

    Nach dem Frühstück bei Coffee & Coconuts kann man durch das Szeneviertel De Pijp schlendern und landet dann irgendwann bei einem Schmuckladen namens Anna + Nina. Lange war ich nicht mehr so von einem Shop geflasht, wie von diesem hier. So etwas gibt es in Berlin nicht! Toller Schmuck, Dekorationsgegenstände aus Messing von À la Collection (meine Neuentdeckung!!!) sowie Mode von Ganni, Love Stories oder der Eigenmarke. Ich habe mich in den Leopard von À la Collection und das Palmen-Schlüsselbrett verliebt. Flori ist damit einfach zur Kasse marschiert und hat mir beides geschenkt. Eine ähnlich schöne Interior- und Deko-Auswahl findet ihr auch ein paar Häuser weiter bei &k.

  4. Buffet van Odette

    In diesem Restaurant waren wir am ersten Abend und fanden besonders die Atmosphäre und die herzliche Gastgeberin toll. Wir haben Rote Beete und Blutwurst in der Vorspeise und Fisch und Steak im Hauptgang bestellt. Flori ist als gelernter Koch natürlich überkritisch mit seinen Gastro-Kritiken, aber ich fand das Essen super und würde jederzeit wieder hier hin gehen. Das Frühstück wird hier wegen dem großen Andrang übrigens leider im Moment nicht mehr angeboten und ohne eine Reservierung bekommt man Freitag- und Samstagabend höchstwahrscheinlich keinen Tisch mehr.

  5. Frietsteeg

    Eine kleine Pommesbude mitten im Zentrum und wie wir gehört haben, gibt es hier wohl die besten Fritten der Stadt. Wir haben “Friet Speciaal” mit scharfer Mayo, Cheddar und Zwiebeln bestellt. Oberlecker! Gegenüber ist die Keksbäckerei Van Stapele, vor der sich immer lange Touri-Schlangen bilden. Wir sind mit unseren Fritten auf den Spui Platz gezogen und haben das Treiben in den Kneipen beobachtet.

Mit Baby sind wir übrigens in kein einziges Museum gegangen, auch wenn mich das Diamant– und Taschen-Museum sowie die “Dutch Masters”-Ausstellung in der Hermitage sehr interessiert hätten.

Dafür haben wir uns stundenlang durch die Straßen, von der hübschen Spiegelstraat, entlang der Prinsengracht bis zur Magere Brug/Skinny Bridge und De Pijp treiben lassen und die “Drunk Houses”, die windschiefen Häuser, in Amsterdam bewundert.

Learning für die Villa Peng: Keiner in Amsterdam macht den Rolladen zu, man kann den Leuten in die Küche und ins Wohnzimmer gucken. Wahrscheinlich wirken die Stadt und ihre Einwohner deshalb auch so offen. Dank je wel für dieses schöne Wochenende, Amsterdam!