Quinoa-Salat mit Rotkohl, Möhren, Erbsen und Erdnuss-Limette Dressing

Quinoa-Salat mit Rotkohl, Möhren, Erbsen und Erdnuss-Limette Dressing

Im Winter sollte man öfters Rotkohl essen, denn das Gemüse ist reich an Eisen, Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen, die das Immunsystem stärken. Nach Weihnachten kann ich Rotkohl aber nicht mehr sehen. Das gilt für den gekochten, nicht aber den rohen Rotkohl. Die Kohlart kann eine fantastische Salatzutat sein, weil sie nicht nur knackig, sondern auch ein bisschen scharf ist.

Rotkohl kennt man im Döner, mir schmeckt er besonders gut in Kombination mit Quinoa, dem nach wie vor sehr angesagten Pseudogetreide, welches durch die Zugabe des Rotkohls mehr Biss bekommt. Ich ernähre mich vorrangig nach dem Low Carb Prinzip, deshalb ist Quinoa für mich ein Grundnahrungsmittel. Pur schmeckt Quinoa eher fad. Dieser Salat ist nicht nur lecker und macht satt, sondern eignet sich hervorragend zum Vorkochen („Meal Prep“).

Das solltet ihr für zwei Personen im Haus haben:

     
  • 1/4 Rotkohl roh
  • 1/2 Packung Quinoa
  • 1 kleine Schale TK-Erbsen
  • 2-4 junge Möhren
  • 1 Bio-Salatgurke
  • 1 rote Spitzpaprika
  • 2 Limetten
  • 1 Handvoll Cashewkerne
  • 1 frische Knoblauchzehe
  • 4 EL Erdnussbutter
  • 2 EL Agavensirup
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 EL Sojasoße (ich nehme gerne die salzreduzierte)
  • 1 TL Sesamöl
  • ein paar Blätter Minze
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle

So geht das Rezept:

Quinoa nach Packungsanleitung bissfest garen und ausdampfen lassen. Ich wasche die Körner vorab einmal und gieße das trübe Wasser ab. Dann fülle ich frisches Wasser nach und gebe eine gute Prise Salz dazu, damit ich später nicht so stark nachwürzen muss. Es ist wichtig, dass der Quinoa nicht verkocht, deshalb lasse ich das Wasser nur 3 Minuten sprudeln und lasse die Körner dann ohne weitere Hitze quellen.

Weiter geht’s mit dem Gemüse: Rotkohl waschen, vierteln und in dünne Streifen („Julienne“) schneiden. Möhre und Gurke waschen und schneiden oder reiben. TK-Erbsen in einer Schale mit kochendem Wasser übergießen. In einem Sieb über der Spüle abtropfen lassen. Paprika waschen und in Ringe oder feine Streifen schneiden, je nachdem wie groß sie ist. Rotkohl, Möhren, Gurken und Erbsen in einer großen Schüssel mischen. Den abgekühlten Quinoa sachte unterheben.

Für das Dressing den Saft einer Limette auspressen. In einer mittleren Schüssel Erdnusscreme mit der Hälfte des Limettensaftes, Agavensirup, Sojasoße, Essig, Sesamöl und einem Schwups Wasser glatt rühren. Je nachdem wie dick die Erdnusscreme ist, braucht ihr mehr oder weniger Wasser. Falls euch zwischendurch das Dressing ausflockt bitte weiterrühren, dann verbinden sich Fett, Säure und Wasser. Das Dressing sollte nicht zu breiig sein, damit der Quinoa nicht verklebt. Die Knoblauchzehe schälen, den oft bitteren Keim entfernen und den Knoblauch direkt in die Soße pressen. Mit Meersalz und Pfeffer und ggf. noch mehr Süße oder Limettensaft abschmecken, gut umrühren und über den Salat träufeln. Alle Zutaten sorgfältig mischen. Kurz ruhen lassen.

Eine beschichtete Pfanne ohne Öl erhitzen. Cashewkerne hineingeben. Die Pfanne gelegentlich schwenken und dabei die Cashewkerne gleichmäßig anrösten. Dann den Salat in einer Schale anrichten. Mit Paprikaringen, gerupften Minzblättern, Limettenspalten und gerösteten Cashewkernen garnieren.

Lecker, oder? Ich liebe Rotkohl! Mehr Rezepte findet ihr hier.

PS: Falls ihr gegen Cashewnüsse allergisch seid, könnt ihr sie durch Erdnüsse ersetzen. Falls ihr eine Nuss-Allergie habt, dann würde ich einfach ein leckeres Limetten-Honig-Dressing für diesen Salat machen. Wenn ihr euch vegan ernährt, dann könnt ihr den Honig durch Agavensirup ersetzen. Auch die Minze ist optional. Koriander oder glatte Petersilie schmecken auch. Wer noch mehr Proteine braucht: Feta, Mozzarella oder Hühnchen passen super dazu.

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