Kolumne: Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können

Kolumne: Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können

WERBUNG | Dieser Satz stammt wie immer nicht von mir, sondern von George Eliot. Der erfolgreichste Autor des viktorianischen Zeitalters hieß eigentlich Mary Anne Evans und war eine englische Schriftstellerin, Übersetzerin und Journalistin. In ihrem Bestseller „Middelmarch. Eine Studie über das Leben in der Provinz“ legte sie 1874 einen Grundstein für den Feminismus, indem sie die Beziehungen von Frauen und Männern vor und in der Ehe beschrieb und mit den Geschlechterrollen spielte. Die BBC nennt das 1.200 Seiten starke Buch auf Platz 1 der 100 bedeutendsten britischen Romane und zwar noch vor „Die Fahrt zum Leuchtturm“ von Virginia Woolf, „Große Erwartungen“ von Charles Dickens oder „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen.

Und nun dieser Satz von George Eliot: „Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können.“ Die Auswirkungen der Corona-Pandemie zwingt mich zur Auseinandersetzung mit mir selbst. Wohin will ich in meinem Leben? Und kann ich das überhaupt noch erreichen? Es gab Tage in diesem Jahr, an denen ich gedacht habe, dass ich für manche Dinge definitiv zu alt bin.

Zum Beispiel zu alt, um doch noch ein zweites Mal Mutter zu werden. Zu alt, um wieder eine Festanstellung als Redakteurin zu bekommen. Zu alt, um nochmal auf dem Surfbrett zu stehen. Aber ich bin zu jung, meine Träume aufzugeben und deshalb halte ich mich an den Satz von George Eliot. Besonders in so unvorhersehbaren Zeiten wie diesen.

Ein ganz bestimmter Traum hat sich in diesem Jahr nachts immer wieder in meinen Kopf geschlichen. Ich muss nochmal drüber schlafen, aber vielleicht ergibt sich daraus die Antwort auf die Frage, was meine Pläne für 2021 sind. Ich meine: sein könnten!

Mantel: Malaikaraiss (alt), Kleid: H&M, Pullunder: Yas, Schuhe: Johnny Bulls, Tasche: Céline

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